Book Shelf
Ich habe schon immer gern gelesen und das weiß meine Mutter. Neben Fantasy-, ScienceFiction und Krimiromanen haben es mir ganz besonders historische Romane angetan. Und meine Frau Mama hat wieder ein bisschen dafür gesorgt, dass mir der Lesestoff nicht ausgeht.
Auch wenn die drei Allende-Romane "Das Geisterhaus", "Fortunas Tochter" und "Porträt in Sepia" im 19. Jahrhundert spielen, so schildern sie doch recht anschaulich die Geschichte Chiles zu dieser Zeit, schneiden dabei die Zeit des Goldrauschs in Kalifornien an und auch einen Teil der chinesischen Geschichte. Sehr fesselnd und spannend geschrieben, wenn es auch nervt, dass es sich bei den Hauptprotagonisten um starke Frauen handelt und ich Frauengeschichten eigentlich überhaupt nicht abkann.
Am Samstag hab ich dann "Das Geheimnis der Hebamme" begonnen und mittlerweile bin ich fast durch. Meine Mutter schwärmte von diesem Roman samt seinem Nachfolger, behandelt dieser doch die Entstehung Freibergs in Sachsen, in dessen Nähe ich geboren und aufgewachsen bin Die Handlung beginnt um 1167 und ich bin fasziniert, wie damals alles geregelt war, wie der Bergbau entstanden ist usw. Dass die Hauptfigur Marthe eigentlich mehr eine Heilerin mit seherischen Fähigkeiten ist , statt lediglich eine Hebamme tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch. Auch der kitschige Plot um den edlen Ritter Christian macht die Geschichte nicht minder lesenswert. Ich hatte - gerade am Anfang des Buches - das Gefühl, dass Sabine Ebert sich ihres Schreibstils noch nicht so sicher ist, aber im Laufe der über 600 Seiten wird der Stil feiner, weniger abgehackt und flüssiger, was mir als Leser natürlich gut tut. Und da ich das Buch ja wie gesagt nach knapp eineinhalb Tagen fast durch habe, spricht das für die Autorin.
Bereits bei den drei oben genannten Allende-Romanen war ich dankbar dafür, in der heutigen Zeit in Deutschland zu leben, denn als Frau war das Leben in den vergangenen Jahrhunderten nicht wirklich lebenswert. Seien es nun die chinesischen Frauen, deren Füße aus purem Schönheitsideal gebrochen und eingebunden wurden, damit die sogenannten Lilienfüße entstehen (ein Brauch, der übrigens erst im 20. Jahrhundert abgeschafft wurde) oder seien es die Frauen des 12. Jahrhunderts in Europa, die weniger wert waren als eine Kuh und ledliglich für Haushalt, Kindergebären und "Sexobjekt" der Männer gut waren. Ein Zitat aus Sabine Eberts Buch hat mich etwas geschafft, nämlich die Aussage, dass selbst eine vergewaltigte Frau in der Kirche keine Zuflucht fand, weil laut Bibel alle Frauen verderbt seien und es ihre Schuld war.
Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte.
Ein weiterer Punkt, der mich an dem Buch fasziniert: Das Kräuterwissen. Hier werde ich mich wohl auch weiterhin schlau machen, denn es ist einfach nur gigantisch, welche Heilungsmöglichkeiten die Natur bietet. Warum ist dieses ganze Wissen nur über die Jahrhunderte verloren gegangen?
Im Rahmen von "Ich entspanne mein Leben", habe ich die letzten Tage viel gelesen und Filme geschaut.
So nach und nach stocke ich meinen Andreas Eschbach-Bestand auf. Nachdem ich bereits "Das Jesusvideo" und "Eine Billion Dollar" gelesen hatte, war mir am 2. Januar am Flughafen ein weiterer Roman von ihm ins Auge gestochen. "Der Nobelpreis". Ich konnte natürlich nicht widerstehen und musste mir das Buch besorgen. Am Sonntagmorgen hatte ich es dann endlich ausgelesen. Typischer Eschbach-Stil, spannende Handlung und verdammt unerwartetes Ende.
Bei Buchticket habe ich bereis weitere Eschbach-Bücher angefordert: "Der Letzte seiner Art", "Solarstation" und "Quest". Ich bin schon sehr gespannt. Mich fasziniert an Eschbachs Büchern immer seine Hintergrundinfos.
Aktuell lese ich grad "Diabolus" von Dan Brown, nachdem ich "Sakrileg" und "Illuminati" ja schon gelesen hatte. Bis jetzt gefällts mir ganz gut und ich bin gespantn, wie es weitergeht.
Filme mäßig habe ich mich auch auf den neuesten Stand gebracht.
"I am Legend" mit Will Smith fand ich super. "Mr. Magoriums Wunderladen" war einfach nur magisch. Und "Der Klang des Herzens" war so schön kitschig, dass die Taschenbuchbox nicht fehlen durfte. Hach ja....
Aktuell warten daheim noch ein paar DVDs, die ich mir von Freunden geliehen habe. Als alter Mankell-Fan habe ich natürlich seine Wallander-Romane gelesen und nun werde ich mir die Verfilmungen dazu anschauen.
Hallo meinen lieben Mitbloggies,
wie ich sind ja die meisten von Euch auch totale Leseratten. Und wer kennt das nicht, viele Bücher kosten viel Geld und daheim biegen sich schon die Regalböden durch. Ich wurde grad auf folgendes aufmerksam gemacht:
Buchticket
Das ist eine riesige Tauschbörse. Das Prinzip: man stellt seine Bücher, die man nicht mehr braucht ein und bekommt dafür ein Ticket. Für dieses Ticket kann man sich dann das Buch aussuchen, das man gern hätte und fordert es an. Der Zustand es Buches muss korrekt beschrieben sein. Kosten tut das ganze so nichts. Hat man ein Buch eingestellt, kann es jemand anfordern und man schickt es dann hin. Zahlt somit nur das Porto (Büchersendung!) und macht jemanden happy. Gleichzeitig funktioniert das so umgekehrt. Findet man ein Buch, das man haben möchte, fordert man es an und bekommt es zugeschickt.
Ein riesiges Bücherregal, in das jeder was reinstellt und jeder sich was rausnehmen kann. Ein geniales Prinzip *find*
EDIT
Das erste Buch von mir ist schon angefordert worden *lach* Coole Sache...
Ich mag ja diese Werbung, wenn diese Harry-Potter-Filmmelodie ertönt und dann aus dem Nichts die ganzen Postboten angeradelt kommen. Ja, Harry Potter hat was! Eine Fantasiewelt, in die ich immer wieder gern eintauche. Kaum zu glauben, dass heut Nacht in einer Woche die Deutsche Ausgabe erscheint! Mal sehen, ob die HaDler es schaffen, die restlichen Kapitel online zu stellen. Die - unsere - Übersetzung des englischen Bandes ging recht zügig und momentan sind bereits 26 Kapitel aus den einzelnen Übersetzungen zusammengepuzzelt. Schön! Ich muss sagen, wir habe gute Arbeit geleistet.
Morgen früh in einer Woche werde ich mich mit Annebanane in der Schmalznudel treffen. Wir werden uns den Dt. Band kaufen und dann gemütlich Frühstücken. Dabei werden wir sicherlich schon in den Büchern stöbern um nach Gurken vom Fritz zu suchen. Seine Übersetzungsgurken sind einfach einmalig *lach* Aber auch wir HaDler sind davor nicht gefeit und unsere Sammlung ist bereits beträchtlich *gacker*
DANN, ja DANN muss ich nicht mehr schweigen sondern kann mit allen endlich über den 7. Band philosophieren. War schon sehr schwer, den Mund zu halten, weil alle anderen den 7. Band nicht in Englisch gelesen haben *seufz*
Bin eh gespannt, wie der 7. Band ankommen wird. Mir haben - naja eigentlich ALLE - Todesfälle nicht gefallen und das werd ich Frau Rowling auch nicht verzeihen. Sirius Tod in Band 5 war für mich schon ein Schock. Aber in Band 7 übertrifft sich die gute Frau ja selbst.
Meine Güte bin ich zappelig...
Montag, 24. September 2007
Alles, was mir an Buchtiteln so über den Weg läuft, sich interessant anhört und grad nicht von mir gelesen werden kann - damit es mir nicht verloren geht.
Michael Peinkofer:
"Die Bruderschaft der Runen"
"Die indische Verschwörung"
"Der Schatten von Thot"
"Die Erben der schwarzen Flagge"
Trudi Canavan:
"Die Gilde der Schwarzen Magier: Die Rebellin"
"Die Gilde der Schwarzen Magier: Die Novizin"
"Die Gilde der Schwarzen Magier: Die Meisterin"
Kyle Mills:
"Der Auftrag"
"Die Spur"
"Die Geheimakte"
"Die Organisation"
"Die letzte Mission"
Isabel Allende:
Das Geisterhaus
Ich bin ne Leseratte, aber irgendwie habe ich keinen Überblick mehr, was sich zu lesen lohnt. Derzeit lese ich "Mister Aufziehvogel" von Haruki Murakami, einem japanischen Schriftsteller. Das hatte eine Freundin bei mir liegenlassen und aus purer Neugierde habe ich reingeschnüffelt. Eine sehr diffuse Welt, sehr verwirrend, hoch philosophisch und anspruchsvoll. Voll krass.
Aber was lest Ihr so? Welche Bücher könnt Ihr empfehlen? Ich liebe Fantasy, ScieceFiction, Krimis, Thriller, Verschwörungskram. Ich kann nicht ausstehen "Frauenromane" mit Herz-Schmerzkitsch. Alles, wo es um Verluste von geliebten Menschen geht und sowas verkrafte ich nicht, lese ich ergo auch nicht.
Also, empfehlt mir mal was. :) Hat irgendwer von Euch schon "Die Gilde der Schwarzen Magier" gelesen?
Wenn ich etwas empfehlen darf: Philip Pullmans Trilogie "His Dark Materials", die im Deutschen diesen Namen wohl nicht trägt.
Die einzelnen Bücher heißen:
Der Goldene Kompass
Das Magische Messer
und
Das Bernstein Teleskop
...eigentlich und aber auch nur eigentlich, bin ich überhaupt kein Fantasy-Fan. Dann liefen mir Tolkiens kleiner Hobbit und sein Herr der Ringe über den Weg. Es folgten Harry Potter, Hermione und Ron, die mich fesselten und dann las ich sogar die beiden Eragonbücher. Ich fass es ja nicht. Ich - der NICHT-Fantasyleser schlechthin - war begeistert von fantastischen Welten und Geschichten. Und als ob das noch nicht genug wäre, fand ich in Nellas Livejournal dieses Ding mit dem Daemon. Und da landete ich auf der Seite eines Ende des Jahres erscheinenden Films namens "The Golden Compass". Die Seite klang vielversprechend. Ich wühlte und suchte und las und nu les ich gleich das Buch. "The Golden Compass" von Philip Pullman aus seiner "His Dark Materials"-Trilogie. In Deutschland gibts die 3 Bücher einzeln. "Der Goldene Kompass", "Das Magische Messer" und "Das Bernstein-Teleskop". Worum gehts?
Lyras Welt gleicht in vielerlei Hinsicht der unseren, wenn man davon absieht, dass sie sich in einem Paralleluniversum befindet. Vieles darin kommt uns bekannt vor; die Kontinente und Ozeane, Brytannien, Norrowegen und der Nordpol dagegen sind völlig anders. In Lyras Welt lebt die Seele eines Menschen außerhalb des Körpers, als Daemon, der ein sprechendes Geistwesen in Tiergestalt ist. Der Daemon ist seinem Menschen, d.h. seinem körperlichen Gegenpart, stets nah und begleitet ihn lebenslang. Der Daemon eines Kindes kann seine Gestalt unbegrenzt ändern und sämtliche Formen annehmen, die das kreative kindliche Potenzial hervorbringt. Mit dem Heranwachsen jedoch legt sich der Daemon nach und nach auf eine einzige Form fest, die dem Charakter und Wesen des erwachsenen Menschen entspricht. Das Band zwischen Mensch und Daemon ist außerordentlich stark. In Lyras Welt gilt ein Mensch ohne Daemon als furchtbar verstümmelt. Mit dieser Bindung leichtfertig umzugehen, ist absolut tabu.
Inhalt der 3 Bücher:
Der Goldene Kompass (erstes Buch)
Der erste Band spielt in Lyras Welt. Diese lebt mit ihrem Dæmon Pantalaimon im Jordan College in Oxford. Als ihr Freund Roger verschwindet, begibt sie sich auf eine Reise in die Arktis, um diesen zu retten und ihr Schicksal zu erfüllen. Der "Goldene Kompass" ist ein Alethiometer, ein Instrument, das dem Menschen, der es lesen kann, immer die Wahrheit sagt. Lyra besitzt die Gabe, es zu lesen, und benutzt es, um auf ihrer schwierigen Reise weiter voranzukommen.
Das Magische Messer (zweites Buch)
Im zweiten Band der Trilogie geht es um den Jungen Will, der aus unserer Welt stammt. Er macht sich auf den Weg, seinen verschollenen Vater zu finden. Zufällig entdeckt er eine Art Fenster, durch das er in eine andere Welt gelangt. Will trifft dort auf Lyra. Die Stadt, in der sich die beiden nun befinden, Cittàgazze, ist fast leer. Alle Erwachsenen sind in die Berge geflüchtet, da die sich in Ci'gazze aufhaltenden geisthafte Gebilde die Erwachsene anfallen und deren Dæmonen vernichten. Die Kinder können diese Geister nicht sehen und sind daher vor ihnen sicher. Die Geister lauern ihnen aber bereits auf und warten auf den Augenblick ihres Erwachsenwerdens. In einem Kampf gewinnt Will das Magische Messer (er verliert dabei zwei Finger, was ihn zum „Träger des Messers“ macht) und kann damit in andere Welten eindringen. Die Suche nach seinem Vater geht weiter. Lyra begleitet ihn dabei.
Das Bernsteinteleskop (drittes Buch)
Im dritten Band reisen Will und Lyra mit Hilfe des Magischen Messers in viele Welten auf der Suche nach der Welt der Toten. Dort will Lyra ihren Freund Roger wiedertreffen und ihn um Verzeihung bitten. Währenddessen versammelt Lord Asriel die größte Armee mit Freiwilligen aus allen verschiedenen Welten, um damit den Kampf gegen den Allmächtigen selbst zu beginnen und die Republik des Himmels zu gründen...
Ich bin total begeistert und das passiert mir gar nicht zu schnell, dass mich ein Fantasy-Buch so fesselt.